080 Frühlingssymptome beim Pferd? So verhinderst du, dass sie jedes Jahr wiederkommen.

Shownotes

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Frühlingssymptome beim Pferd? So verhinderst du, dass sie jedes Jahr wiederkommen.

Kotwasser. Unruhe. Stoffwechsel-Themen.

Und jeden Frühling beginnt es von vorne?

In dieser Episode spreche ich darüber,

warum sich im März oft nur das entlädt, was im Winter nicht reguliert wurde.

Du erfährst:

✔️ Warum der Frühling kein Problem ist – sondern ein Verstärker ✔️ Weshalb Symptome Kommunikation sind ✔️ Warum Reagieren oft zu spät kommt ✔️ Und wie du Übergänge präventiv begleitest

Ich teile meine persönliche Erfahrung mit jahrelangem Kotwasser – und warum es dieses Jahr zum ersten Mal anders war.

Nicht durch ein neues Mittel. Nicht durch eine Kur. Sondern durch konsequente Regulationsarbeit im Winter.

🔥 Möchtest du präventiv arbeiten – statt jedes Jahr reagieren?

In meinem Kurs „Heilende Hitze – Moxa für Pferde“ lernst du Schritt für Schritt:

– Wie du Energiefluss erkennst – Wann Regulation sinnvoll ist – Wie oft du arbeitest – Welche Punkte entscheidend sind – Und wie du dein Pferd stabil durch Übergänge führst

Keine Mystik. Keine Heilversprechen. Sondern Entscheidungs-Sicherheit.

👉 Alle Infos findest du hier: https://rubilistic.at/heilende-hitze/

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Transkript anzeigen

Hufgeflüster – 080 Frühlingssymptome beim Pferd? So verhinderst du, dass sie jedes Jahr wiederkommen

Schön, dass du da bist.

Mein Name ist Robina Michelic. Du kannst mich aber gerne Rubi nennen.

Ich begleite engagierte Pferdebesitzer und Fachleute dabei, Prozesse zu lesen, bevor sie eingreifen.

Denn nicht jedes Symptom ist ein Problem. Und nicht jede Reaktion ist klug.

In diesem Podcast geht es um Zyklen, Energie und Entscheidungssicherheit.Damit du erkennst, was gerade wirklich dran ist – und was du in Ruhe lassen darfst.

Wenn dein Pferd im Frühling plötzlich anders ist, dann ist das kein Frühling.

Das ist Systemdynamik.

Und nein – es liegt nicht daran, dass „der Frühling einschießt“ und alles ein bisschen verrückt spielt.

Es liegt daran, dass sich etwas entlädt.

Wenn im Frühjahr der Schnee schmilzt, wird der Fluss lauter.Nicht, weil der Fluss ein Problem ist.Und auch nicht, weil der Frühling ein Problem ist.

Sondern weil sich Monate an Stau lösen.

Und jetzt stelle ich dir eine ehrliche Frage:

Ist dein Pferd gerade laut?Oder hast du im Winter leise gearbeitet?

Mein Pferd hatte jahrelang im Frühling Kotwasser.

Jedes Jahr. Verlässlich.

Ich habe mit Profis gearbeitet.Ich habe Kuren gemacht.Heu analysieren lassen.Zucker reduziert.

Ich habe an den Symptomen herumgebastelt.

Mit diesem typischen Gedanken:„Jetzt ist es da. Jetzt müssen wir etwas tun.“

Ich bin im DACH-Raum die einzige, die in Elemental Acupressure in der klassischen östlich-asiatischen Medizin zertifiziert ist.

Und selbst ich habe Moxa unterschätzt.

Ich hatte das Wissen.Ich hatte die Ausbildung.Und trotzdem habe ich reagiert – statt reguliert.

Dieses Jahr ist es zum ersten Mal anders.

Kein Kotwasser.

Kein neues Wundermittel.Kein anderes Futter.Kein anderes Management.Kein anderer Stall.

Nichts ist anders – außer meiner Herangehensweise im Winter.

Ich habe reguliert.

Immer dann, wenn ich gemerkt habe:Der Energiefluss stockt.

Das ist bei domestizierten Pferden häufig dann der Fall, wenn Bewegung fehlt.

Wir hatten dieses Jahr einen sehr harten Winter.Wochenlang Eisplatten.

Mein Pferd steht im Offenstall und bewegt sich grundsätzlich gerne – intrinsisch motiviert.

Aber wenn alles rutschig ist, bewegt es sich zu wenig.

Auch Training am Platz war kaum möglich, weil der Weg dorthin bergauf führt – und wieder herunter hätte ich es nicht verantworten wollen.

Ich habe gesehen:Mein Pferd bewegt sich zu wenig.Ich habe es an seiner Körperhaltung erkannt.

Und ich habe gemoxt.

Manchmal dreimal pro Woche.Manchmal einmal.

Nicht als Kur.Sondern als Ritual.

Moxa ist Teil der klassischen östlich-asiatischen Medizin.

Und diese Medizin ist symptomgelöst.

Das bedeutet: Symptome entstehen erst dann, wenn ein Energiefluss über längere Zeit in Dysbalance ist. Wenn er stockt oder überaktiv wird.

Moxa – die Arbeit mit der Beifußzigarre – wird seit Jahrtausenden verwendet, um Energieflüsse zu regulieren.

Und genau das habe ich den ganzen Winter gemacht.

Und deshalb musste sich im Frühling nichts entladen.

Es gibt diesen weit verbreiteten Glauben, dass im Frühling die Probleme kommen.

Hufrehe.Kotwasser.Stoffwechsel-Themen.

Der Frühling bringt es mit sich.

Ich sage: Nein.

Der Frühling verstärkt es.

Er verstärkt das, was im Winter nicht begleitet wurde.Oder das, was im Winter leise geworden ist.

Ich habe Kommunikationswissenschaften studiert.

Eines der fünf Axiome von Paul Watzlawick lautet:Man kann nicht nicht kommunizieren.

Und das gilt auch für den Körper.

Der Körper kommuniziert immer.

Kotwasser ist Kommunikation.Unruhe ist Kommunikation.Spannung ist Kommunikation.

Die meisten Symptome sind pathophysiologische Prozesse.Das bedeutet: Selbstregulationsprozesse.

Der Körper merkt: Hier stimmt etwas nicht.Und er versucht auszugleichen.

Die Körperintelligenz arbeitet zyklisch.Energie sucht Bewegung.Stau entlädt sich.

Das ist kein Drama.Das ist Biologie.

Die Frage ist:

Wartest du auf Symptome?Oder begleitest du Übergänge?

Ich hatte einmal ein Kundenpferd, das sich kaum anfassen ließ.

Nicht nur bei mir – auch bei der Besitzerin nicht.

Der Rücken war komplett dicht.Keine Losgelassenheit.Keine Motivation mehr, geritten zu werden.

Das Pferd wurde als „typisch zickige Stute“ bezeichnet.

Für mich gibt es das nicht.

Ein Pferd ist nicht einfach „zickig“.Wenn ein Pferd seit Jahren so reagiert, dann passt seit Jahren etwas nicht.

Ich habe damals überlegt, wie ich helfen kann, ohne noch mehr Spannung zu erzeugen.

Und ich habe Moxa eingesetzt.

Mit einer Beifußzigarre, die über Akupressurpunkte Wärme ins System bringt.

Am Anfang war sie misstrauisch.

Doch dann geschah etwas Entscheidendes.

Sie ließ los.

Der Rücken wurde weich.Die Spannung begann zu fließen.Es war, als würde alles ins Rinnen kommen.

Zum ersten Mal seit Jahren wirkte sie wirklich entspannt.

Nach einigen Tagen Integrationszeit war sie wieder motiviert, mit ihrer Besitzerin zu arbeiten.

Nicht manipuliert.Nicht müde gemacht.

Reguliert.

Und in diesem Moment habe ich verstanden:

Moxa ist kein Beilagenwerkzeug.Es ist ein Steuerungsinstrument.

Es startet Kommunikation im Körper.Der Körper beginnt, sich selbst zu regulieren.

Und jetzt wird es konkret.

Ich stelle dir drei Fragen:

Regulierst du – oder reagierst du?

Arbeitest du präventiv – oder symptomorientiert?

Und willst du nächstes Jahr im März wieder überrascht sein?

Stabilität entsteht durch Wiederholung.Nicht durch Intervention.

Wenn du jedes Jahr erst handelst, wenn dein Pferd oder der Körper deines Pferdes laut wird,dann bist du zu spät.

Nicht schuld.Aber zu spät.

Und genau das ist der Moment, in dem Pferdebesitzerinnen beginnen umzudenken.

Moxa ist kein esoterisches Ritual.

Es ist strukturierte Regulationsarbeit.

Mit Wärme.Mit Rhythmus.Mit Wiederholung.

Und diese Beifußwärme macht etwas – mit dem Pferd, mit dir, mit dem ganzen System.

Wenn ich moxe, kommen oft die anderen Pferde dazu.Sogar Katzen und Hunde reagieren darauf.

Weil diese Wärme etwas aktiviert.

Wenn du im Winter begleitest, muss sich im Frühling nichts entladen.

Und wenn du verstanden hast, dass Prävention weniger Aufwand bedeutet als Reparatur, dann ist mein Kurs „Heilende Hitze – Moxa für Pferde“ kein Luxus.

Wenn du es ernst meinst mit Prävention, ist er konsequent.

Dort lernst du:

Wie du Energiefluss erkennst.Wie du regulierst.Wie oft du arbeitest.Welche Punkte sinnvoll sind.Und wie du Übergänge begleitest, bevor sie laut werden.

Wenn du nicht erst reagieren willst, wenn etwas eskaliert, sondern dein Pferd bewusst durch Zyklen führen möchtest, findest du alle Infos in den Shownotes.

Vielleicht ist genau jetzt – im März – der Moment, an dem du beginnst.

Wenn dir diese Episode geholfen hat, teile sie gerne mit jemandem, der sein Pferd bewusster begleiten möchte.

Wir hören uns in zwei Wochen.

Alles Liebe,Rubi

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