074 Die Energie, die deinem Pferd fehlt – und warum du sie ihm gerade nicht geben kannst
Shownotes
Im Winter wirkt vieles plötzlich schwerer. Pferde werden sensibler, schreckhafter oder körperlich „komisch“. Und auch du selbst fühlst dich oft müde, überfordert oder innerlich unruhig.
Das ist kein Zufall. Und es ist auch kein Zeichen dafür, dass etwas „falsch läuft“.
In dieser Episode erkläre ich dir, warum der Winter für Mensch und Tier energetisch eine besondere Phase ist – und was genau in dieser Zeit im Körper passiert.
Links aus der Episode: 👉 Zur kostenlosen Anmeldung für den Klar ins Jahr Zoom Call am 21.12.2025 um 19 Uhr https://mailchi.mp/rubilistic.at/klar-ins-jahr
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Darum geht es in dieser Folge
warum viele Pferde im Winter anders reagieren – emotional und körperlich
weshalb diese Veränderungen nichts mit Training, Fütterung oder Haltung zu tun haben
was in stressigen Phasen mit dem Nervensystem passiert
warum Angst und Unruhe nicht im Kopf entstehen, sondern im Körper
welcher energetische Bereich im Winter besonders schnell erschöpft
weshalb dein Pferd deine innere Anspannung spürt – ohne dich zu „spiegeln“
wie Wärme, ruhige Berührung und echte Pausen sofort stabilisierend wirken
warum Moxa gerade in der kalten Jahreszeit so wirkungsvoll ist
wie du dein Pferd unterstützen kannst, ohne etwas „reparieren“ zu müssen
Das Wasser-Element – einfach erklärt
In der klassischen, östlich-asiatischen Medizin steht das Wasser-Element für Tiefenenergie, Regeneration, innere Sicherheit und Überleben.
Wenn diese Energien außer Balance geraten, zeigen Pferde häufig:
mehr Angst oder Schreckhaftigkeit
geringere Belastbarkeit
unruhigen Schlaf
Spannungen im Rücken oder in der Hinterhand
diffuse Symptome, die nicht eindeutig zuordenbar sind
Was du sofort tun kannst
Du brauchst dafür weder zusätzliches Training noch neues Equipment:
Wärme – sie entspannt Muskeln, Faszien und das Nervensystem
Ruhige Berührung – ohne Druck, ohne Technik
Tiefe Pausen im Alltag – nicht nur im Training
Je mehr dein Pferd wirklich zur Ruhe kommt, desto stabiler wird es emotional.
Warum Moxa im Winter so gut unterstützt
Moxa bringt Wärme in die Tiefe – dorthin, wo der Körper selbst nicht mehr hinkommt. Sie unterstützt den Energiefluss, beruhigt das Nervensystem und hilft dem Körper, sich zu regulieren.
Viele Pferde zeigen sehr deutlich, wo sie diese Wärme brauchen. Ganz intuitiv.
👉 Mehr dazu findest du im Onlinekurs „Heilende Hitze – Moxa für Pferde“ https://rubilistic.at/heilende-hitze/
Einladung zum kostenlosen Wunsch-Ritual
Zum Abschluss dieser Folge lade ich dich zu einem kostenlosen Live-Ritual zur Wintersonnenwende ein.
🗓 21. Dezember 🕖 19:00 Uhr 💻 Live via Zoom + Aufzeichnung
Ein ruhiger Raum für dich und dein Tier. Mit einem einfachen Wunsch-Ritual, das Klarheit, Hoffnung und Fokus stärkt – ohne Druck, ohne To-do-Listen.
👉 Zur kostenlosen Anmeldung https://mailchi.mp/rubilistic.at/klar-ins-jahr
Transkript anzeigen
Hufgeflüster – 074 Die Energie, die deinem Pferd fehlt – und warum du sie ihm gerade nicht geben kannst
Hallo, hallo und herzlich willkommen zum Podcast Hufgeflüster.Mein Name ist Robina Michelic, du kannst mich aber gerne Rubi nennen.Im Podcast Hufgeflüster dreht sich alles darum, dass du wieder Freude und Spaß mit deinem Tier hast.
Und herzlich willkommen zu unserer Weihnachtsfolge – ich nenne sie jetzt einfach mal Weihnachtsfolge. Ich weiß, es ist noch nicht Weihnachten, es ist erst nächste Woche, aber es ist die letzte Folge, die vor Weihnachten rauskommt. Und ich habe mir ein bisschen überlegt, über welches Thema ich diese Episode aufnehmen möchte, und dachte mir, das ist vielleicht auch so etwas wie ein kleines Geschenk an dich.
Wie kann es anders sein: Wir sind gerade in der Phase des Wasser-Elements. Mein Fundament ist ja die klassische, östlich-asiatische Medizin, und darin arbeite ich mit der Fünf-Elemente-Theorie. Diese besagt grundsätzlich, dass wir bei der Konzeption jedes der fünf Elemente zu einem gewissen Anteil in uns tragen.
Die Fünf-Elemente-Lehre – und generell die klassische östlich-asiatische Medizin – sagt auch, dass wir bei der Konzeption einen Anteil an Energie bekommen. Diese Energie nennt man Pre-Heaven-Energie. Diese Energie steht uns für unser ganzes Leben zur Verfügung. Da können wir nichts mehr hinzufügen, da können wir nichts mehr verändern. Aber wie schnell wir diese Energie abbauen, das hat sehr viel damit zu tun, wie wir unser Leben leben: wie wir essen, wie wir trinken, wie wir schlafen, wie wir uns bewegen – all diese Dinge, von denen wir eh wissen, dass sie unserem Körper guttun oder eben nicht. Sie haben einen direkten Einfluss darauf, wie schnell wir unseren Energievorrat im Laufe unseres Lebens reduzieren.
Dieser Energievorrat wird unter anderem dem Wasser-Element zugeschrieben. Er wird in den Nieren gespeichert, genauer gesagt im Mingmen. Aber das wird jetzt schon ein bisschen sehr intensiv. Wichtig ist: Auch die Verteilung dieser Energie spielt eine Rolle. Sie findet gemeinsam mit dem Dreifachen Erwärmer aus dem Feuer-Element statt, und die Umwandlung dieser Energie passiert in den Nieren. Man kann sich das ein bisschen wie Rohöl vorstellen: Diese Energie muss erst verarbeitet werden, bevor der Körper sie tatsächlich nutzen kann.
Und genau deshalb habe ich mir gedacht, zur Weihnachtsfolge spreche ich einmal über das Wasser-Element. Jedem Element werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Ganz kurz noch der Unterschied zwischen der klassischen östlich-asiatischen Medizin und der viel bekannteren traditionell chinesischen Medizin: Die klassische östlich-asiatische Medizin, oft auch CEAM genannt – Classical East Asian Medicine – ist symptomgelöst. Das bedeutet, man wartet nicht, bis Symptome auftreten. Man kennt die Energielaufbahnen im Körper, egal ob bei Mensch oder Tier, und wenn man merkt, dass eine Energielaufbahn blockiert ist, noch bevor sie durch Symptome „brüllt“, geht man daran und unterstützt den Energiefluss. Das geschieht meist durch Akupressur oder auch durch Moxa, teilweise auch durch Kräuter, um den Energiefluss zu regulieren, bevor Symptome entstehen.
Jedem Element werden auch bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Es gibt auch körperliche Schwachstellen pro Element, aber eigentlich versucht man, dass diese gar nicht erst so stark zum Vorschein kommen. Zum Beispiel das Holz-Element: Es ist sehr motiviert durch Wettbewerb, sehr klar, besonders in schwierigen Situationen. Es hat Vision, Fokus und zieht andere mit.
Beim Feuer-Element weiß man, dass es gerne im Mittelpunkt steht, gerne Geschichten erzählt. Menschen sind gerne in der Nähe von Feuer-Elementen, weil diese Energie so lebendig, spannend und herzlich ist. Wobei „herzlich“ eigentlich schon eher zum Erde-Element gehört, denn das ist für seine Fürsorglichkeit bekannt. Viele Krankenschwestern haben zum Beispiel einen hohen Anteil am Erde-Element.
Das Metall-Element ist sehr routiniert, perfektionistisch und sieht überall Optimierungspotenzial. Es sieht, wie die Welt sein könnte, und versteht oft nicht, warum andere das nicht genauso leben.
Und dann kommt das Wasser-Element. Das ist spannend, weil es eigentlich nicht so klar greifbare Eigenschaften hat. Das Wasser-Element fällt dadurch auf, dass es anders ist. Man würde vielleicht sagen: komisch. Das sind oft Tiere oder Menschen, die in ihrer eigenen Welt zu leben scheinen, die nicht so leicht greifbar sind. Man könnte sagen, sie wirken ein bisschen mystisch. Sie werden oft missverstanden, maskieren sich auch häufig mit einem anderen Element, nehmen aber unglaublich viel wahr. Sie spüren sofort, wenn jemand innerlich etwas anderes fühlt, als er nach außen zeigt.
Das ist ein ganz spannendes Element – vor allem, wenn man es im Umfeld hat. Oft ist das auch herausfordernd. Ich weiß, wovon ich spreche: Mein Pferd hat einen sehr hohen Wasser-Element-Anteil. Viele Dinge sind bei ihm sehr eigen. Zum Beispiel lässt er sich von fremden Menschen nicht anfassen. Das war am Anfang auch bei mir ein Thema. Er will diese fremden Energien einfach nicht in seinem Feld haben.
Er lässt sich auch nicht anbinden. Aber er bleibt stehen – ohne Thema. Wenn ich ihn anbinde, haben wir ein großes Thema. Wenn ich ihm aber einfach den Strick über den Hals lege, bleibt er stehen. Ich kann sogar weggehen, er bleibt da. Das ist unser unausgesprochener Deal. Ich habe sehr viele solcher „unspoken deals“ mit meinem Pferd, die sich über die Jahre etabliert haben. Für Außenstehende wirkt das oft komisch oder unverständlich, aber es liegt einfach an seinem hohen Wasser-Element-Anteil.
Wie ich am Anfang der Episode schon gesagt habe: Wir alle haben einen gewissen Anteil des Wasser-Elements in uns. Wir alle tragen irgendwo diesen mystischen, nicht ganz greifbaren Teil in uns. Und zusätzlich ist jedem Element eine Jahreszeit zugeordnet. Die Jahreszeit des Wasser-Elements ist der Winter.
Der Winter ist die Phase, in der sich alles zurückzieht, in sich hineingeht. Und darüber möchte ich jetzt eigentlich sprechen. Denn wir sind gerade in dieser Phase, auch wenn das Wetter nicht immer ganz mitspielt. Es ist die Wasser-Element-Phase. Eigentlich wäre das die Zeit der Winterruhe.
Nur: Wer hat die heute noch? Wer gönnt sich wirklich Ruhe und Rückzug im Winter? Gerade rund um Weihnachten ist alles sehr energiegeladen. Freude, Feiern, Termine – und diese Freude ist oft auch stressig. Es ist laut. Black Friday, Cyber Monday, Angebote, Shopping, Familie, Kochen, Backen, Geschenke kaufen, Geschenke einpacken, Weihnachtsfeiern, Christkindlmärkte. Wo ist da die Ruhe?
Und das alles in einer Phase, in der unser Körper sich eigentlich genau das wünschen würde. Früher waren wir in dieser Zeit viel mehr nach innen gekehrt. Wenn es kalt war und Schnee lag, war man weniger unterwegs, weniger draußen. Und das steckt noch immer in uns. Und genauso geht es unseren Pferden.
Wenn Kälte in den Körper eintritt, stockt der Energiefluss. Das ist ein Grund, warum wir in dieser Phase anfälliger für Krankheiten sind – und unsere Pferde ebenso. Was kann man also tun?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Für mich ist eines der liebsten Dinge im Winter das Moxen. Dabei arbeitet man mit einer Beifußzigarre und fährt bestimmte Akupressurpunkte ab. Durch die Wärme, die auch einen Einfluss auf die Blutgefäße hat, kann man die Energie sprichwörtlich wieder ins Fließen bringen.
Wenn du wissen möchtest, wie Moxen funktioniert, habe ich einen sehr knackigen Online-Kurs: „Heilende Hitze – Moxa für Pferde“. Es gibt darin auch Bonus-Inhalte für Hunde und ein bisschen für dich selbst. Den Link findest du in der Beschreibung.
Eine andere Sache, die man tun kann, ist, sich bewusst innerlich zuzuhören. In der klassischen östlich-asiatischen Medizin ist jedem Element auch eine Emotion zugeordnet. Beim Wasser-Element ist das die Angst – vor allem die Überlebensangst.
Gleichzeitig ist jedem Element auch eine Lebensphase zugeordnet. Das Wasser-Element begleitet uns vom Tod zurück bis zur Konzeption. Und bei der Geburt treten wir dann in die Phase des Holz-Elements ein. Ich finde es unglaublich poetisch, dass das Element, das uns in den Tod begleitet, gleichzeitig auch für unser Überleben verantwortlich ist. Denn Angst ist letztlich der Instinkt, der uns überleben lässt.
Heute ist dieser Instinkt oft fehlgeleitet. Wir haben keine Angst mehr vor Säbelzahntigern, aber moderne Ängste triggern trotzdem denselben Überlebensmodus. Es gibt unzählige Nervensystem-Übungen und Tools. Ich nutze sie selbst und habe auch Angebote dafür. Aber ich habe mir überlegt: Was kannst du dir heute konkret mitnehmen?
Wenn du diesen Podcast schon länger hörst, weißt du, dass ich mich viel mit Frequenzen beschäftige. Das kam über Umwege, unter anderem über meine Arbeit mit der Trust Technique. Tiere spüren immer, wie es uns geht, und reagieren darauf. Ich bin kein Fan davon zu sagen, dass Tiere uns spiegeln – das gibt ihnen eine Aufgabe, die sie nicht haben müssen. Aber sie fühlen unseren Zustand und reagieren mit ihren eigenen Themen. Und genauso geht es auch uns Menschen: Wenn wir es zulassen, spüren wir, wie es anderen geht.
Ich bin ein sehr wissenschaftlich denkender Mensch und habe mich gefragt, wie dieses Fühlen eigentlich funktioniert. Spiegelneuronen sind ein Teil davon. Aber auf einer Metaebene fühlen wir über Frequenzen. Alles hat eine Frequenz. Die Erde hat eine Frequenz. Es sind Schwingungen in Zyklen.
Man weiß, dass ein gesunder Mensch etwa um die 68 Megahertz schwingt. Man weiß auch, welchen Einfluss Gedanken haben. Negative Gedanken können unsere Frequenz um etwa 12 Megahertz senken, positive Gedanken sie um etwa 10 Megahertz erhöhen. Das Schwierige ist nur: Sich zu verbieten, negativ zu denken, erzeugt oft zusätzlichen Stress.
Was ich in dieser Phase gerne mache, ist, mich mit meinen Wünschen zu beschäftigen. Nicht unbedingt mit Zielen – das kann auch sein –, sondern wirklich mit Wünschen. Wünsche, Vorfreude, Hoffnung schwingen sehr hoch. Und das ganz ohne Druck, ohne dieses „Ich muss ein besserer Mensch werden“, sondern einfach: Das wünsche ich mir.
Und genau deshalb mache ich am 21. Dezember einen kostenlosen Zoom-Call. Ich nenne ihn „Klar ins neue Jahr“. Es gibt darin ein sehr simples Wunsch-Ritual, das ich dir an diesem Abend erkläre und das du danach in deinem eigenen Tempo weiterführen kannst. Dazu lade ich dich ganz herzlich ein. Den Anmeldelink findest du in der Podcast-Beschreibung. Ich würde mich riesig freuen, wenn wir uns dort sehen.
Das ist etwas, das du für dich und dein Tier machen kannst. Denn wenn du auf einer höheren Frequenz schwingst, weil du dich auf das freust, was kommt, auf das, was dein Leben zulässt, dann wirkt sich das aus. Wenn du diese Episode hörst, gehe ich davon aus, dass du in einer Region lebst, in der wir viele Möglichkeiten haben – Österreich, Europa. Viele Türen stehen offen, auch wenn wir sie manchmal nicht sehen. Natürlich gibt es Schicksalsschläge und schwierige Zeiten. Aber wir können uns immer wieder neu ausrichten.
Für genau solche Übergänge finde ich Rituale – egal, wie man sie nennt – unglaublich wertvoll. Sie bringen uns in eine hoffnungsvolle Stimmung. Und das ist eine wunderschöne Aufgabe für eine Zeit, in der du hoffentlich etwas Ruhe für dich findest.
Der Call findet am 21. Dezember zur Wintersonnenwende statt, dem ruhigsten Tag des Jahres, um 19 Uhr. Es ist ein Sonntag. Und wie gesagt: Ich freue mich riesig, wenn du dabei bist.
Ansonsten hören wir uns in zwei Wochen wieder. Die nächste Folge nehme ich am 1. Jänner auf, damit wir gemeinsam ins neue Jahr starten.
Bis dahin alles Liebe.
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